lieselotte macht ferien

19. Juli 2009 § Ein Kommentar

schönen sonntag wünsch ich und viel spaß beim lesen
have a nice sunday (sorry, the story only in german ;-))

Lieselotte macht Ferien

„Und, wohin geht’s bei Euch dieses Jahr in den Urlaub?“, fragte Hildegard ihre Freundin Lieselotte, die sich mit ihr zum Kaffeetrinken verabredet hatte. Lieselotte reagierte betroffen und antwortete: „Ach, weißt du, Erwin hat nicht frei bekommen, da er seinen Chef vertreten muss, der gerade im Krankenhaus behandelt wird. Und ehrlich gesagt können wir es uns im Moment finanziell gar nicht leisten, in den Urlaub zu fahren. Also muss ich wohl mit Balkonien vorlieb nehmen“. „Du Arme“, entgegnete Hildegard. „Weißt du, Rüdiger surft schon seit Wochen im Internet und hat ein tolles Angebot entdeckt. Wir werden nach Jamaika fliegen, ein Auto mieten und die Insel bereisen. Was bin ich glücklich, dass mein Schatz so viel verdient und so urlaubsfanatisch ist, dadurch komme ich zweimal im Jahr raus aus unserem Haus. Reich zu sein kann ungemein befreien“. Lieselotte traute ihren Ohren nicht. Was hat ihre Freundin da eben von sich gegeben? War ihr es nicht peinlich, so herum zu protzen, wo sie doch ganz genau wusste, dass Lieselotte und Erwin im Moment keine großen Sprünge machen können? Hildegard’s Handy klingelte, es war ihr Rüdiger. „Ja Schatz, ach echt? Natürlich komme ich sofort mein Schatz, ich eile, bis gleich mein Schatz“, sülzte sie in den Hörer. „Lieselotte, es war mir ein Vergnügen, dich mal wieder zu treffen; ich muss nun aber leider los, Rüdiger und ich müssen noch dringend ein paar Unterlagen für unsere Jamaika-Reise zusammensuchen. Ich melde mich bei dir wenn wir wieder zurück sind“, und weg war sie. „Du mich auch“, dachte sich Lieselotte. Sie machte sich ernsthaft Gedanken, ob Hildegard die richtige Freundin für sie war. Feingefühl scheint sie nun wirklich nicht zu haben. Lieselotte zahlte ihren Kaffee und den Erdbeerkuchen, packte ihre Sachen, schwang sich auf ihr Fahrrad und fuhr gemütlich durch die Altstadt nach Hause. Die Fachwerkhäuser erstrahlten im Sonnenschein, überall schmückten bunte Blumen die Fassaden und dufteten um die Wette. Eine leichte Brise wehte Lieselotte um das Gesicht und die warmen Sonnenstrahlen kitzelten sie an der Nase. Sie genoss es. Es kann auch in der Heimat schön sein, man muss nur die vielen angenehmen Dinge wahrnehmen.
Zu Hause angekommen erzählte sie erst mal Erwin, wie Hildegard sich heute daneben benommen hat. Sie kuschelte sich zu ihm auf das Sofa und las in ihrem Buch weiter, während er sich das Halbfinalspiel der Fußball-EM ansah. Zwei Wochen Urlaub standen bevor, allerdings musste sie die Zeit allein verbringen. Was könnte sie denn so alles unternehmen? Sie holte einen Block und einen Kugelschreiber, setzte sich an den Küchentisch und verfasste eine Urlaubs-to-do-Liste: Kleiderschrank ausmisten, mindestens vier Bücher lesen, einen langen Stadtbummel, Erwin mit einem Picknick nach der Arbeit überraschen, eine Radtour an den Baggersee und nicht zu letzt einen Kurztrip zu ihrer ehemaligen Kollegin Natalie an den Bodensee; sie haben sich lange nicht gesehen und ein Besuch ist längst fällig. Lieselotte freute sich riesig auf ihren Urlaub, sie war voller Tatendrang. Am ersten Morgen lockte sie schon der Kaffeeduft aus dem Bett. Rüdiger hat sie nicht geweckt sondern ihr ihren Wunsch erfüllt, wieder einmal auszuschlafen. Kaffee hat er gekocht und den Frühstückstisch gedeckt, die Zeitung lag bereit und frische Brezen vom Bäcker. „Ist er nicht süß mein Erwin? Wie er sich kümmert…“schwärmte Lieselotte in Gedanken über ihren Liebsten. Gleich danach machte sie sich an den Kleiderschrank. Sie fand viele alte Stoffe, die ihr vor Jahren zu schade zum Wegwerfen waren; mittlerweile sind die Blumenmuster wieder total angesagt. Eine Tüte mit farblich passender Wolle kam ihr entgegen. Sie hatte sofort die Idee, ein Top zu stricken während sie mit dem Zug an den Bodensee fuhr. Das passende Schnittmuster dazu fand sie in einer der vielen Handarbeitszeitschriften. Am Abend fiel sie erschöpft aber glücklich ins Bett, da sie ein wenig aussortiert und sich von einigen Dingen getrennt hatte. Am nächsten Tag bereitete sie ein paar Snacks vor und packte eine Tasche für das Picknick. Kurz vor Erwin’s Feierabend rief sie bei ihm im Büro an. „Hallo meine Süße Lieselotte“ flüsterte er in den Hörer, „vermisst du mich etwa?“ „Ja“, seufzte Lieselotte, „und zwar so sehr, dass ich gleich mit dem Rad zu dir in die Arbeit komme, dich abhole, und dich in den Stadtpark entführe“. Daraufhin Erwin: „Na dann schwing dich aber mal ganz schnell auf dein Rad, in zehn Minuten bin ich hier raus“. Lieselotte packte den Korb und hätte ihn fast fallen lassen, so viel Schwung hatte sie. Musste ganz schön in die Pedale treten, um Erwin nicht zu lange warten zu lassen. Dieser war total begeistert von der Idee mit dem Picknick. Im Park streichelte er seiner Lieselotte durch’s Haar und säuselte ihr ins Ohr, wie sehr er sie in der nächsten Woche vermissen würde, wenn sie auf ihren Kurztrip ginge.
Jeden Tag auf’s neue hakte Lieselotte einen Punkt auf ihrer Liste ab: vorgestern erfrischte sie sich im Badesee, gestern lag sie den ganzen Tag auf einer Decke im Garten, nahm ein Sonnenbad und verschlang dabei einen lustigen Frauenroman. Heute vernähte sie zwei ihrer Stoffe zu Sommerhosen (schließlich brauchte sie ja mal wieder ein paar nette Klamotten) und morgen ist dann Kofferpacken angesagt. Gerade begutachtete sie ihr Werk vor dem Schlafzimmerspiegel, als Erwin zur Tür hereinkam. „Hey mein Schatz, tolle Hose! Warst du heute beim shoppen?“ „Nein, die hab ich mir eben genäht; beim Ausmisten neulich hab ich den Stoff entdeckt und musste mir sofort diese Hosen machen.“ „So gefällst du mir, meine Liebe, du wirkst richtig glücklich und erholt“, er umarmte Lieselotte, drückte sie fest an sich und streichelte ihr über den Rücken. „Das bin ich mein Schatz, das bin ich“, antwortete Lieselotte. Der Besuch bei Natalie war richtig nett: sie quatschten ununterbrochen, natürlich wie immer über das gleiche Thema: die Chefin; dass keiner so recht weiß was sie eigentlich arbeitete und niemand verstand, wie sie es schaffte, seit zehn Jahren auf dem Abteilungsleiterstuhl zu kleben. Ob das wohl alles mit rechten Dingen zu ging? Egal, immerhin ein amüsantes Thema… Lieselotte erntete auch von Natalie Komplimente zu ihren Hosen. Den Schnitt wollte sie unbedingt auch bekommen – so einfach aber total wirkungsvoll. Lieselotte war gerührt. Leider verging das Wochenende viel zu schnell. Am Sonntag gingen sie noch einen cocktail in der Innenstadt trinken und danach brachte Natalie Lieselotte zum Zug. Sie schwuren, sich bald mal wieder zu treffen. Zu Hause angekommen blinkte der Anrufbeantworter. Hildegard hatte eine Nachricht hinterlassen und wollte Lieselotte baldmöglichst treffen, um ihr vom Urlaub zu erzählen. Lieselotte wunderte sich darüber, da Hildegard eigentlich erst in ein paar Tagen wieder zurück sein sollte, aber neugierig war sie natürlich. Also rief sie Hildegard an und verabredete sich mit ihr für den nächsten Tag in ihrem Lieblingscafé. Als Lieselotte Hildegard erspähte, erschrak sie: sie sah total erschöpft aus und hatte einen schlimmen Sonnenbrand. Ganz aufgeregt war Hildegard; dass sie sich vor lauter Reden beim Kaffeetrinken nicht verschluckte war aber auch schon alles. Gleich am ersten Tag habe es komisches Essen gegeben, ihr Rüdiger wäre fast erstickt. Mit dem Krankenwagen waren sie in ein Pseudokrankenhaus gefahren worden, der Fahrer war recht zügig unterwegs gewesen über die holprigen Straßen (nunja, Straßen war nicht wirklich der passende Ausdruck, Feldweg passte schon eher) und es kam, wie es kommen musste: Hildegard wurde es übel und sie musste sich übergeben, direkt in den Schoß des Sanitäters. Dieser hatte einen lauten Schrei von sich gegeben, worauf hin Rüdiger sich fast zu Tode erschrak. An die genauen Details konnte sie sich nicht mehr erinnern (oder sie wollte sich nicht erinnern, da sie sich vor Lieselotte sonst zu sehr geschämt hätte). Ende vom Lied war, dass sie dann sofort einen Rückflug buchen wollten, aber erst nach fünf Tagen zurückfliegen konnten. Derweil hatte sich Hildegard unter der Sonne total verbrannt und konnte sich kaum bewegen, der Rückflug war die reinste Qual. Und Rüdiger war total kraftlos und wäre beinahe vor Erschöpfung zusammengeklappt, da er sich weigerte, „diesen Fras“ zu essen. Und das allerschlimmste war, dass „die da drüben“ kein gescheites Waschmittel haben und sie jetzt sehen muss, wie sie die Flecken aus ihrem neuen Designersommerkleid wieder herausbekam, dass sie genau an jenem besagten Tag trug. Es musste laut Hildegards Bericht ein Horrortrip gewesen sein. Und überhaupt wollte sie etwas von der Insel sehen und sightseeing machen, das konnte sie sich dann natürlich abschminken. Totale Geldverschwendung war dieser Urlaub. Lieselotte konnte ihr den Ärger ansehen, war aber dennoch ein wenig schadenfroh und erleichtert, dass sie selbst ihren Urlaub entspannt zu Hause verbracht hat. Nach einer Weile überkam Hildegard das schlechte Gewissen und sie wollte Lieselotte gerade fragen, wie denn ihr Urlaub gewesen sei, als sie deren neue Hose bemerkte und sofort bewunderte: „Oh Mann, hast du eine schöne Hose! Ist die neu? Ich find sie so genial, dass ich sie mir auch gerne kaufen würde. Natürlich nur, wenn du nichts dagegen hast. Woher hast du sie denn?“, Hildegard war total aus dem Häuschen. Verlegen antwortete Lieselotte: „Ach, weißt du, während du unter der Sonne Jamaika’s gebadet hast, hab ich ein wenig in meiner Wohnung gekramt und dabei fielen mir meine schönen alten Stoffe in die Hände. Da hat mich das Nähfieber gepackt“. „Ach, Lieselotte, ich wünschte, ich hätte auch mal wieder Zeit für sowas; um ehrlich zu sein bin ich echt neidisch auf dich; ich glaube, ich brauche Urlaub vom Urlaub. Wenn Rüdiger nichts dagegen hat, würde ich das nächste Mal gerne zu Hause unseren Urlaub verbringen“, stellte Hildegard ernüchternd fest. Lieselotte konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen.

Auf der Suche nach dem großen Glück…

28. Februar 2009 § 2 Kommentare

Einsam stand die Nase hinter der Fensterscheibe und beobachtete das bunte Treiben am Eingang der In-Kneipe Don Carlos. Sie war sehr traurig; traurig darüber, dass sie so einsam war und alle anderen gemeinsam mit Freunden unterwegs waren und jede Menge Spaß hatten. Sie machte sich Vorwürfe, sei doch selbst an allem schuld, so unbrauchbar und zu nichts nutze.

Langsam wurde es Zeit, sich etwas einfallen zu lassen, um die Situation zu verbessern und nicht als Single zu verkümmern; das Leben ist nämlich zu kurz für Grieskrämereien. Also fasste sie einen Plan…

In etwa zur selben Zeit am anderen Ende der Stadt: aus lauter Langeweile baumelte der Fuß neben der Bettkante und überlegte, wie er es anstellen könnte, seine Einsamkeit zu besiegen und genauso schöne Stunden in netter Gesellschaft verbringen zu können wie all die anderen, die gerade im Sportheim mit ihren Kumpels unter der Dusche stehen, um sich nach dem anstrengenden Fußballtraining zu erfrischen und danach sogleich in einem Autokorso in die In-Kneipe Don Carlos zum Cocktailtrinken und Billardspielen zu fahren.

„Ich brauche einen Freund, dessen Eigenschaften sich mit meinen ergänzen“ sagte die Nase zu sich und machte sich eine Liste mit allen guten und allen schlechten Charaktereigenschaften.

Auf die negative Seite kamen:

der Höcker und die Narben vom Nasenbeinbruch, weil sie so unvorsichtig war beim Volleyballspielen, überhaupt, schon dreimal hatte sie sich was gebrochen…

und irgendwie ist die ganze Figur ein wenig komisch (es gibt so viele schöne Nasen auf der Welt, warum muss ausgerechnet ich so komisch aussehen?!)

Zu den positiven Sachen kamen, dass sie immer den richtigen Riecher hat (meist jedenfalls, ab und an darf man sich wohl noch täuschen!) und oft ganz vorne mit dabei ist.

Immer und immer wieder hat sich die Nase ihre Liste durchgelesen und war eigentlich guten Mutes, denn die schlechten Seiten hatten lediglich mit dem Aussehen zu tun und das ist nun schließlich nicht so wichtig. Es ist zwar der erste Eindruck den man von den anderen bekommt, aber der Charakter ist viel wichtiger und sie war doch nett, fand sie selbst jedenfalls. Das mussten nur noch alle anderen kapieren und dann wäre sie ihrem Glück schon einen wesentlichen Schritt näher.

Der Fuß ärgerte sich darüber, dass er damals auf dem Fest barfuss Fußball gespielt hat und sich dabei dummerweise beim Verteidigen des Balles den kleinen Zeh gebrochen hat; gleich ins Krankenhaus, örtliche Betäubung und den Zeh, der im 90°-Winkel abstand, wieder eingerenkt! Verband drum rum und zack ging es wieder ins große Berlin; vor lauter Verband konnte er keinen Schuh mehr tragen und musste barfuss nach Berlin fahren; war aber kein Problem.

Total in Gedanken versunken träumte er davon, endlich die große Liebe seines Lebens zu treffen, denn alleine ist alles nur halb so schön; zu zweit dagegen ist alles viel herrlicher…

Er dachte nach und kam zu dem Schluss, dass er am liebsten eine Freundin hätte, die nicht genau seine Eigenschaften besitzt, sondern sich mit den seinen ergänzt. Aber was genau waren denn seine Eigenschaften? Nicht zu groß und nicht zu klein, eine komische Form,… „Das sind alles nur Äußerlichkeiten“, dachte sich der Fuß und überlegte weiter; und er kann sich auch ganz leise anschleichen, um niemanden aus dem Schlaf zu reißen; ist doch schon mal was; nun muss er nur noch jemanden von seinen Stärken überzeugen, Aussehen ist doch eh nicht so wichtig.

Die Nase nahm ihr Schicksal in die Hand, machte sich ein bisschen zurecht (denn das Auge isst schließlich mit) und ging frohen Mutes in Richtung Don Carlos.

Auch der Fuß war motiviert und warf sich ein wenig in Schale – das kann nie schaden – und machte sich gut gelaunt auf den Weg in die In-Kneipe, um dort die Fußballer zu treffen.

Beide waren total in Gedanken versunken und guter Dinge, schließlich hatten sie eine Mission zu erfüllen, und sie hatten Ausstrahlung wie noch nie in ihrem Leben zuvor, wahrscheinlich weil sie endlich mal positiv dachten und nicht immer nur die schlechten Dinge vor Augen hatten.

So kam es, dass der Fuß mit einem Cocktail in der Hand mit der Nase zusammenstieß, die gerade auf dem Weg zur Bar war. Der Cocktail kippte und tropfte die Nase voll, die nun richtig klebrig war. Das war dem Fuß total peinlich, er bot der Nase an, die Reinigung zu bezahlen und ihr als Entschädigung einen Cocktail zu spendieren. Die Nase war keineswegs sauer und nahm das Angebot dankend an.

Beide gingen zur Bar und unterhielten sich ausgiebig und lange. Sie hatten einen schönen Abend verbracht. Wären sie nicht zusammengestoßen hätten sie sich nie kennen gelernt…

Sie verliebten sich ineinander, es ging ihnen gut. Das schönste war, dass sie feststellten, dass sie sich unheimlich gut ergänzen, denn falls der Fuß mal krank war lief die Nase für ihn und umgekehrt roch der Fuß, falls die Nase mal nicht dazu in der Lage war…





diese geschichte hab ich im juli 2004 geschrieben, mir war gerade danach sie zu posten

what do others think about you?

22. Dezember 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

I changed my purse last night and found sth. which I wanna share with you:
when I have worked in indonesia 2 years ago, we had a very though job in the quality control department; doing inspection at nights and weekends, long discussions with the factories about deliveries, customer claims which were sometimes not reasonable…;
my colleague and me had the idea to spend some time together privately to help the team/us to cheer-up a little; my colleague knew a nice „game“ (it’s not really a game…);
everybody got a set names of all team members, excluding his/her own, on each paper we had to write down a positive character, what did we like most about the other?
later on we collected all these things (without knowing, who said what) and wrote them together for each person; I’ve kept it in my purse all the time, when I feel bad I always have sth in hand to cheer-up;
hope I could inspire you as well, just try it, you will be pleased ;-)
and now I am sure you wanna know what my colleagues thought about me?

my career as a football player

15. Oktober 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

my career as a football player started when I was born: my blood is infected with the football virus, 50% of it is the goalkeeper-blood ;-);
my mom was the best keeper of her league when she was a teenager, but after a knee injury she had to stop playing…
my step-father is trainer and player himself, my middle brother is keeper (like his mummy) and my little brother is midfileder and sometimes striker;

when I was a teenager, my dad was the trainer of some guys, same age then me; you can imagine that I didn’t have anything better to do than joining every weekend…

when I was nineteen, I once joint a training with a classmate, but this was the only one as I would have had to drive to another village; it was too stressful;

my 1st great gig took place when I was 22: it was sunday and my brother’s first communion; and mother’s day; we played football in the garden; my grandma told me to take of my high-heels (which were not really high) as I would break my leg; I then played shoelessly; when my cousin wanted to attack me I defended the ball and kicked it away; unfortunately I didn’t kick the ball but into the lawn; my little right toe broke and stood-away in 90°, damm… my mom went to hospital with me and the rest I do not want to remember (even if I do remember);
as I studied far away from home and had to go back the same day I had to travel barefootly as I couldn’t wear shoes any more; nobody realised my bandage and helped me with the luggage…

my 2nd game took place when I was 27 years old: I joint a volleyball-team and in the second training, we wanted to warm up by playing football. I wanted to get the ball from my adversary and I tried to attack him from behind; he turned round and rammed is ellbow into my face, directly onto my nose; it was hurting like hell and bleeding, I wore a new white adidas t-shirt and worried about the stains; it was a thursday night and all doctors went home; one of the players, without knowing me, was so kind and drove me to hospital; he even lent me 10eur which you always have to pay before they start examining you;
I told the doctor that I believed my nose broke; he said „no“; I was pissed, as I know how it feels if my nose broke (broke it twice before, but it never hurted and never bleeded at all; this time was really crazy) but said to the doctor that he doesn’t have to do x-ray if he feels confident; he said, he will do it if I insist on it; I couldn’t believe that I had to argue with that stupid fellow; finaly I was right, the nose was broken into two pieces, you could clearly see it on the x-ray photograph; the doctor felt embarrassed…

today was my 3rd gig; one of my collegues asked me a long time ago to join her playing football; I told her that I would love to do so but I am not fit at all;
since three weeks we have been trying to join the training but we have had so many late meetings that today only we could make it; first I refused to be goal keeper, but I felt that I was not too bad; and actually, when we swaped, after 2 minutes playing on that little baby-football-playground, I was gasping like a walrus; I would not have expected that it is so exhausting; but still it was great fun and I would like to do it again
maybe I start my career now, at the age of 31 :-)?? who knows…

if I was a mirrow

23. September 2008 § Ein Kommentar

if I was a mirrow, I could hardly decide on which of the walls in your flat I would like to hang.
In the corridor I would always have a nice word for you if you dressed up for a handsome young man and if you still worry – before you leave- if you are pretty enough. Of course you are pretty!
Not only your appearance but also your character is very nice, as far as I can judge this, as a mirrow…
In the bathroom I would amuse myself in the mornings about your eyes stuck shut and your disheveled hairstyle; in a good relationship, at last, a little bit sense of humor may not be missing. And, of course, somebody needs to motivate you to start the day in a good mood. And if you hurry back to me, before you leave the flat, because you forgot to cover the pimple on your forehead, I would wistle into your ears: hey, mona, we see well only with our hearts, the important things are invisible for the eyes;
maybe you would be shirty and leave the house quickly because you are very vain; sometimes.
But I could also imagine to live my life as your driving mirrow as your car is your work equipment. You are taxidriver in Berlin and you have pretty long distances to drive. And I would be with you all the time. Not only that: I could search for a handsome nice guy for you among the passengers; yes, I would do that for you even If I became jealous because you would probably feel less for me.
Though, maybe it’s not the best idea to be your driving mirrow; at the nights I would be very lonely outside in the garage. And you would be lonely in your flat.
A mirrow next to your bed – that would be great! Every night you could tell me all your experiences and adventures of the day, I would console you if your date (the handsome guy) wasn’t interested and I would rock you to sleep.
I would give you a good-night-kiss (or two or even three) and watch you sleeping and dreaming. And of course I would take care about you.
In the morning I would direct the shafts of sunlight into your face so that they can tickle your nose and wake you up of your sweet dreams. I would be so happy about how beautiful you are if you loll and stretch yourself and if the sun shines into your face. That would be nice.
Yes, I think I would like to be your bedroom mirrow because then I would be the happiest mirrow in the world.

the coat of tears

21. September 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

last night I remembered a story which I wanna share with you:
during my studies I worked for a famous fashion designer; I had to sew prototypes to check the fit and workmanship and as well garments which were shown at the fashion shows;
once I had to make a coat whith pleats, I had to sew the pleats first and then cut the panel; after 2-3hours of work I realised that I made a major mistake, the panel was not correct, sth went totally wrong :-(
angry and pissed about myself I couldn’t stop the tears anymore; I showed it to the pattern maker and the designer and they had to smile, not a big disaster they said; the pattern maker told me to relax and cut a new piece;
the designer suggested to have a swin in „the holy lake“ which was just 5 min. walk as he thought my tears will intermix with the water; then I had to smile :-)
the next days we internally called that coat „the coat of tears“.
guess what! it became the bestseller of that collection….

Wo bin ich?

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